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Ambulante Reha auch für mich!?

Sofern Sie Mitglied einer Sozialversicherung sind, haben Sie Anspruch auf eine medizinische Rehabilitation. Dies ist dann der Fall, wenn eine Krankheit und deren Folgen sowohl akut und vorübergehend, als auch längerfristig und dauerhaft, Ihre Teilhabe an wesentlichen Lebensbereichen in Familie und Gesellschaft beeinträchtigt.

Wenn Sie also unter einer chronischen Erkrankung (z.B. Rückenschmerzen) leiden, die Ihre Erwerbsfähigkeit bedroht, oder wenn Sie nach einer Operation am Bewegungsapparat (z.B. Hüftgelenkersatz) wieder fit für den Alltag und Beruf werden möchten, kann eine Rehabilitation beantragt werden.

Schon bei der Antragstellung sollten Sie angeben, ob Sie eine stationäre oder ganztägig ambulante Rehabilitation anstreben.

Was bedeutet ganztägig ambulante Rehabilitation?

Ganztägig ambulant bedeutet, dass Sie als Patient, jeden Morgen zur Behandlung in die Rehabilitationseinrichtung kommen und, je nach individuellem Therapieplan, in der Regel am Nachmittag nach Hause zurückkehren. Sie können sich dann bis zum kommenden Therapietag in gewohnter Umgebung entspannen oder neu Erlerntes gleich im Alltag umsetzen. Das Reha-Zentrum bietet auf Wunsch einen Shuttle-Service vom Wohnort zum Zentrum und zurück.

Sind die medizinisch-therapeutischen Anwendungen identisch zur stationären Rehabilitation?

Ja, die Leistungen bzw. Behandlungselemente entsprechen 1:1 denen der stationären Rehabilitation! Vorteil einer ganztägig ambulanten Rehabilitation ist, dass Ihre Familienangehörigen bei Bedarf in die Therapie einbezogen werden oder Sie weiterhin Ihren familiären Verpflichtungen nachkommen können (z.B. Betreuung Kinder).

Speziell bei Berufstätigen kann die Arbeitsplatznähe vorteilhaft sein, da diese für berufliche Weidereingliederungsmöglichkeiten wichtig sein kann.

Wer übernimmt die Fahrtkosten?

Das Reha-Zentrum bietet auf Wunsch einen Shuttle-Service vom Wohnort zum Zentrum und zurück. Die Kosten hierfür werden in vielen Fällen von Ihrer Krankenkasse oder Rentenversicherung übernommen. Bitte setzen Sie sich bezüglich der für Ihren Kostenträger gültigen Regelung mit unseren Gästebetreuern unter der Service-Nummer in Verbindung.

Wie geht es nach der Rehabilitation weiter?

Die Rentenversicherung bietet Nachsorgeprogramme in Form von Reha-Sport oder intensivierter Rehabilitationsnachsorge (IRENA) an. Diese dienen dazu, Ihren Rehabilitationserfolg nachhaltig zu sichern.

Das Nachsorgeprogramm IRENA bieten wir in unseren Einrichtungen in Bad Salzschlirf und Fulda an. Die Durchführung soll berufsbegleitend und wohnortnah stattfinden. Sie kann auch während einer im Anschluss an die Rehabilitationsmaßnahme bestehenden Arbeitsunfähigkeit oder stufenweisen Widereingliederung bereits begonnen werden. Das Programm umfasst Gruppenleistungen von bis zu 24 Terminen (90 – 120 Minuten) und kann über einen Zeitraum von bis zu 6 Monaten in Anspruch genommen werden.

Reha-Sport wird in unseren Einrichtungen in Fulda und Bad Salzschlirf angeboten. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie auch unter der nebenstehenden Service-Nummer.

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