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Das Blaue Wunder und wie es zu seinem Namen kam…

Im Jahr 1896 wurde der Grundstein für unser Gesundheits-Resort Dr. Wüsthofen gelegt. Am 04. Juli des Jahres 1896 wurde unter großer Beteiligung der Gemeinde das Richtfest gefeiert. Rechtzeitig zur Saison-Eröffnung im Kur- und Heilbad Salzschlirf konnte das Palast-Hotel von Hubert Wüsthofen und seiner Frau Babette 1898 eröffnet werden. Bauherr war Hotelier Hubert Wüsthofen (1862-1936). Er entschloss sich zu dem Hotelbau, da die Zahl der kurenden Gäste in Bad Salzschlirf stetig stieg.

Mit steigender Gästezahl in Bad Salzschlirf war neben Hotels und Pensionen für die Unterbringung der Kurgäste auch ein wachsender Bedarf an Restaurants. Dies veranlasste Hubert Wüsthofen im Jahre 1909 an der Ecke Lindenstraße / Bahnhofstraße sein Restaurant "Blaues Wunder" zu errichten, das 1912 erweitert wurde.

1936 übertrug Hubert Wüsthofen den Hotel- und Restaurationsbetrieb auf seinen Sohn, den Hotelier Hubert Wüsthofen (geb. 1902, gestorben 1983 in Bad Salzschlirf). Der gerade wenige Jahre alte Aufschwung im Kurwesen wurde durch den II. Weltkrieg (1939-1945) jäh unterbrochen. Hubert Wüsthofen wurde zur Wehrmacht eingezogen; das Hotel wurde beschlagnahmt und als Wehrmachtslazarett eingerichtet.

Nach Kriegsende wurde es in der Nachfolge des "Wehrmachtslazaretts" bis Ende 1952 unter der Regie der Landesversicherungsanstalt Hessen als sogenannte "Hilfskuranstalt" genutzt, in dem Verwundete und aus Russland heimkehrende Kriegsgefangene behandelt wurden.

Wiederbeginn: Hubert Wüsthofen, erst 1948 aus russischer Kriegsgefangenschaft heimgekehrt, eröffnete zusammen mit seiner Frau Alwine an Ostern 1949 wieder das "Blaue Wunder". Die Räume des ehemaligen Restaurants gehören heute zu der im Gebäudekomplex eingerichteten Apotheke.

Der Name Blaues Wunder rührt von der gleichnamigen Brücke in Dresden. Die Dresdner Elbbrücke verbindet die Villen- bzw. Wohngegenden Blasewitz und Loschwitz miteinander. Auf dieser Brücke verliebte sich Hubert Wüsthofen in sein zukünftige Ehefrau Babette.

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