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Wissenswertes über Lebensmittel...

 

Amaranth

Amaranth gehört zu den getreideähnlichen Pflanzen. Als Fuchsschwanzgefächs zählt es zu den sogenannten "Pseudocerealien".

Bereits bei den Inkas und Azteken zählte Amaranth zu den Hauptnahrungsmitteln. Das Amaranthkorn hat eine sehr hohe ernährungsphysiologische Bedeutung. Im Vergleich zu „echtem“ Getreide zeichnet sich Amaranth durch einen hohen Gehalt an wertvollen Proteinen und Ballaststoffen aus. Auch bei den Mineralstoffen Calcium, Magnesium und Eisen schneidet Amaranth besser ab. Ein hoher Anteil an ungesättigten Fettsäuren im Amaranth-Korn trägt zur Senkung des Cholesterinspiegels bei & die im Amaranth enthaltene Stärke ist äußerst leicht verdaulich. Aufgrund der leichten Verdaulichkeit belastet Amaranth den Körper kaum und ist somit auch für besonders aktive Menschen sehr gut geeignet. Die Energie steht schnell zur Verfügung und hält in ihrer Wirkung lange an. Ein hoher Anteil an Ballaststoffen verhindert die sofortige und vollständige Verstoffwechselung der Amaranth- Kohlenhydrate, so dass eine längerfristige Energieversorgung gewährleistet ist. Dies bewirkt eine langanhaltende Sättigung.


 

Sesam

Sesam wird als Zutat von Backwaren, für Müsliriegel oder Knabbereien eingesetzt. Aber auch als Würzmittel findet er seine Verwendung. Für pikante Gerichte eignet sich vor allem Sesamsalz – auch als Gomasio bezeichnet. Es verleiht den Speisen ein nussig-salziges Aroma. Das Würzmittel stammt ursprünglich aus Japan. Für die Herstellung wird der Sesam geröstet, gemahlen und anschließend mit einem geringen Anteil Meersalz vermischt.

Sesam enthält eine ganze Reihe von Vitalstoffen. Er zeichnet sich vor allem durch seinen hohen Gehalt an B-Vitaminen aus. Sie haben eine wesentliche Bedeutung im Nervenstoffwechsel, gewährleisten den Energietransport in jede Zelle und sind somit unerlässlich für die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit.

Des Weiteren verfügen Sesamsamen über alle lebensnotwendigen Aminosäuren und sind dabei besonders reich an Methionin, Cystein und Taurin. Diese sind u.a. an der Bildung von Kollagen beteiligt, dem wichtigsten Faserbestandteil von Knochen, Sehnen, Knorpel, Bändern und Zähnen. Sie verleihen dem Bindegewebe Festigkeit und tragen zu einem gesunden Aufbau und Wachstum von Haut, Haaren und Nägeln bei.

Sesam verfügt außerdem über einen ausgezeichneten Mineralstoffgehalt. Besonders Calcium und Magnesium sind reichlich vertreten und liegen noch dazu in einem optimalen Verhältnis vor, um vom Körper bestens aufgenommen zu werden.

Gerade die natürliche Kombination dieser beiden Mengenelemente macht den Sesam so wertvoll für den Aufbau von Knochen, Knorpel und Gelenken, Zähnen und Muskeln. 

Im direkten Vergleich enthält Sesam etwa 6,5 mal so viel Calcium wie Milchprodukte. 
Sesam: 780 mg Calcium / 100g  
Milch:   120 mg Calcium / 100 g 
Mit jedem Esslöffel Sesam (ca. 10 g) verzehren Sie somit ungefähr 78 mg Calcium, so dass Sie mit rund drei Esslöffeln Sesam ihren Tagesbedarf an Calcium decken können.

Sesam öffne dich - Die berühmte Zauberformel aus den Geschichten von 1001 Nacht hat tatsächlich etwas mit der Sesampflanze zu tun. Diese bildet eine Fruchtkapsel aus und sobald diese ausgereift ist, öffnet sie sich und bringt den „Schatz“, nämlich die Sesamsamen, ans Tageslicht. Im übertragenden Sinne steht also im Märchen das Felsentor – hinter dem der Schatz versteckt ist – für die Sesamfruchtkapsel.


  Quinoa

Quinoa ist auch unter dem Namen „Inkareis“ oder „Reismelde“ bekannt und gehört zu den „Pseudocerealien“. Botanisch gesehen ist sie eine Gänsefußgewächs-Pflanze. Sie bildet etwa hirsegroße Samen von rotbrauner bis weißer Farbe aus. Ihre Samen können unter Hitze und Druck ähnlich wie ein Maiskorn „aufgepufft“ werden und sind dann verzehrfertig.

Die Samen liefern hochwertiges Protein, sowie überdurchschnittliche Gehalte an Eisen, Calcium und Magnesium. Quinoa ist glutenfrei und somit auch für darmempfindliche Menschen gut bekömmlich.

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